Biederitzer Kantorei
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Georg Philipp Telemann (1681–1767)

Markuspassion 1767

TVWV 5:52

Sa, 18.03.2017, 17 Uhr | Dom zu Magdeburg, Remter


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Nur zwei Monate vor seinem Tod – er war also bereits 86 Jahre alt – erklang die letzte der von Telemann komponierten oratorischen Passionen in Hamburgs Kirchen. Im Jahr des 250. Todestages Telemanns wird das beeindruckende Werk des berühmten Kirchenmusikers erstmals in seiner Geburtsstadt Magdeburg zur Aufführung gebracht. Fortgesetzt wird hiermit die Tradition jedes Jahr eine Passion Telemanns an seinem Geburtsort aufzuführen.
Eingebunden ist die Aufführung nicht nur in den 9. Internationalen Telemann-Wettbewerb, sondern auch in die Veranstaltungen Telemania 2017 der Stadt Magdeburg anlässlich des 250. Todestages Telemanns.

Besetzung:

Melanie Hirsch - Sopran
Michael Zabanoff - Tenor
Florian Götz - Bass, Jesu
Dirk Schmidt - Bass, Arien

Märkisch Barock - auf historischen Instrumenten
Kammerchor der Biederitzer Kantorei

KMD Michael Scholl - Leitung

Weitere Informationen:
9. Internationaler Telemann-Wettbewerb

Eintritt:
18 (16) € | 15 (13) € | 12 (10) €
Karten


Presse:
Passionsmusik
Konzert im Rahmen des 9. Internationalen Telemann-Wettbewerbs
18. März 2017, 17:00, Magdeburg, Dom (Remter)
Georg Philipp Telemann - Markuspassion 1767, oratorische Passion für Solisten, Chor und Orchester TVWV 5:52
www.telemann.eu

2017 wird zum 250. Todestag von Georg Philipp Telemann innerhalb des 9. Internationalen Telemann-Wettbewerbs seine letzte Komposition „Markuspassion 1767“ TWV 5:52 erklingen. Diese Aufführung ist auch spektakulär, da es sich hier um eine Magdeburger Erstaufführung in unserer Zeit handelt. Fortgesetzt wird hiermit die Tradition jedes Jahr eine Passion Telemanns an seinem Geburtsort aufzuführen.
Als Telemann im Jahr 1767 die Markspassion komponierte, war er bereits 86 Jahre. Die Dichtung stammt von Johann Christoph Friedrich Rist (1735 – 1807), einem Urenkel des berühmten Liederdichters Johann Rist. In den Texten werden einerseits die Fragen nach dem Sinn des Leidens Jesu gestellt und andererseits geschildert, wie Jesu willig auf seinen Tod zu geht, durch Schweigen besondere Stärke zeigt und seinen Weg zum Tod als Liebestat für den reuigen Sünder beschreitet. Diesen inhaltlichen Kontrast setzt Telemann in seiner Komposition in genialer Weise um, indem er alle zwischen Demut und Raserei vorkommenden Affekte durch wohl überlegte Instrumentierung, Harmonisierung und Formenvielfalt zum Klingen bringt. Eine Chor-Arie und ein Choral beschließen das Werk und entlassen den Hörer in eine für Telemann typische positive Stimmung.

Eingebunden ist die Aufführung nicht nur in den 9. Internationalen Telemann-Wettbewerb, sondern auch in die Veranstaltungen "Telemania 2017" der Stadt Magdeburg anlässlich des 250. Todestages Telemanns.